Abschluss des Programms „Soziale Stadt Giebel“

Am 6. Juli 2019 wurde auf dem Ernst-Reuter-Platz in Giebel der Abschluss des Programms „Soziale Stadt Giebel“ gefeiert. Das Fest wurde vom Kinder- und Jugendhaus Giebel in Zusammenarbeit mit dem Stadtteil- und Familienzentrum, dem TSV Weilimdorf, der Gaststätte Fasanengarten sowie dem Bürgerverein Giebel und Bergheim e. V. organisiert. Nach 13 Jahren heißt es Abschied nehmen.

Eröffnet wurde der Festakt vom Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold und der Bezirksvorsteherin von Weilimdorf, Ulrike Zich. Sie bedankten sich für das Engagement der Ehrenamtlichen, die über viele Jahre unter anderem in Bürgerbeteiligung für ihr Stadtteil tätig waren. Die Zusammenarbeit aller Akteure hat den Stadtteil maßgeblich mitgestaltet und positiv verändert.  

Im Rahmen eines Bund-Länder-Programms „Stadteile mit besonderen Entwicklungsbedarf – Die Soziale Stadt“ hatten Fördermittel für städtebauliche Investitionen zur Verfügung gestanden, die eine umfassende Modernisierung und andere Maßnahmen in Giebel ermöglichten. So wurde in den Jahren 2013 und 2014 der Ernst-Reuter-Platz umge­wandelt und attraktiver gestaltet sowie ein Kinder- und Jugendhaus, „das Giebelhaus“ neu gebaut.

Auch der private Wohnungsbestand in Stuttgart-Giebel hat sich „augenscheinlich“ verändert. Wohnungsbauunternehmen haben ihre Bestände zeitgemäß und sozialverträglich modernisiert, erneuert und erweitert. Heute profitieren Mieter von einer besseren Infrastruktur. So sind mittlerweile eine Kita, eine Arztpraxis, bessere Spielmöglichkeiten für Kinder und Quartiersplätze entstanden. Auch die Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG ist an der „Aufwertung“ des Wohngebietes maßgeblich beteiligt. Neben den stetigen Modernisierungen des eigenen Bestandes hat sie in einem Kooperationsprojekt zur Einführung eines WohnCafés beigetragen. Zudem hat sie mit der Einrichtung einer Pflegewohnung im Jahr 2018 eine Versorgungslücke für ihre Mieter geschlossen.     

„Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg 2019“

In Stuttgart, im Neuen Schloss wurde am 03. Juli der LEA-Mittelstandspreis (Leistung – Engagement – Anerkennung) von der Caritas, der Diakonie und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vergeben. Mit der Verleihung des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung werden gesellschaftlich engagierten Unternehmen Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Die Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG wurde für ihr Kooperationsprojekt WohnCafés, an den Standorten Europaplatz, Giebel und Wallensteinstraße mit der Urkunde: „Engagiert 2019“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit anderen Wohnungsunternehmen hat die Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG den Verein Integrative Wohnformen e. V. gegründet. Dieser fungiert als Bindeglied zwischen Wohnungswirtschaft, ambulanten Dienstleistern, Menschen mit und ohne Assistenzbedarf sowie engagierten Ehrenamtlichen. Zweck des Vereins ist die Förderung der Altenhilfe, der Hilfe und des Miteinanders von Menschen mit Behinderung sowie des allgemeinen bürgerschaftlichen Engagements. Ziel ist es Menschen, auch im hohen Alter und/ oder mit körperlichen Einschränkungen, ein Leben mit sozialer Qualität zu ermöglichen.

So besteht nicht nur die Möglichkeit gemeinsam im WohnCafé zu Mittag zu essen oder sich zum Kaffee zu verabreden - nein. In den WohnCafés finden auch verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten statt: Sommerfest, Basteltreffen oder Repair Cafés - Reparieren statt wegwerfen - um nur ein paar zu nennen.

Die Pressemitteilung zur Preisverleihung finden Sie hier.

Barrierefreies Bauen

Am 3. Juli 2019 wurde zum vierten Mal der Dr. Broermann Preis für beispielhaftes, barrierefreies Bauen vom Dachverband Integratives Planen und Bauen e. V. (DIPB) und der Architektenkammer Baden-Württemberg (AKBW) vergeben.

Ausgezeichnet wurden barrierefreie Bauprojekte, die mit einer herausragenden Architektur bzw. städtebaulichen Qualität „punkten“ konnten.

Neben den drei Hauptpreisen vergab die Jury auch ebenso viele Würdigungen für Wohnbauprojekte. Denn gesucht waren ausdrücklich auch private Objekte und Anlagen, für die keine Verpflichtung auf Barrierefreiheit besteht.

Eine dieser Würdigungen ging an die Baugemeinschaft GeWoLeo in Leonberg. Die Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG ist mit 16 Wohnungen und einer Gesamtwohnfläche von etwa 1.387 m² an der Baugemeinschaft GeWoLeo beteiligt.

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung.

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09.07.2019 // Bau-und-Heim-News

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